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Neues Jahr – neue Berichte!

Auf dieser Seite haben unsere Mitglieder die Möglichkeit von Kursen und Lehrgängen zu berichten und andere an Ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen.
Auch im Jahr 2020 waren wir schon fleißig „On-Tour“ um unseren Pferdeverstand zu erweitern. Die Berichte gibt es hier – im Archiv.

Alle aktuellen Erfahrungen finden Sie hier:

Trainingstage und ein abendlicher Vortrag mit Dr.med.vet. Gerd Heuschmann

Katrin und Dusty mit gespitzten OhrenWer kennt ihn nicht, den Mann mit dem „Finger in der Wunde“ oder „Stimmen der Pferde“ Kaum war die Information bekannt das Gerd Heuschmann nach Altdorf kommt, waren die Plätze schon ausgebucht. Trotzdem konnten sich 3 Mitglieder eine aktive Teilnahme und 2 Mitglieder eine passive Teilnahme sichern. Allesamt waren begeistert.

Das 1. Trainingswochenende am 09. und 10. August 2014 mit Dr. Gerd Heuschmann war insgesamt ein voller Erfolg! An beiden Tagen stellten sich jeweils 8 Reiter/Pferd-Paare am Therapiehof „Leila“ in Röthenbach/Altdorf vor.  Und wir drei -Sabine mit Leopold, Katrin mit Dusty und Silvia mit Lilli – konnten in den Genuß kommen und je eine geniale Reitstunde von ihm bekommen. Er schaute uns am Anfang zu, wie wir unsere Pferde reiten und dann hat er sich selbst auf unsere Pferde für einige Minuten gesetzt.  Er ritt sie sehr ruhig im Schritt und Trab im Remontensitz ( er nannte ihn „Affensitz“…  😉 ).

Danach mussten wir wieder drauf und dann kam der „Ups – Hammer – Genial“ Effekt.  Jedes, nicht nur  von unseren Pferden fühlte sich nach der kurzen Berittzeit verändert an. Die Aussagen waren von “ hinten höher geworden“ über “ vorne breiter geworden“ und “ total locker und nichts mehr in der Hand“ ….. usw, usw.Konzentriert und dennoch locker?!
Dr. Heuschmann analysierte, erklärte und gab uns Tipps für die weitere Arbeit. Dabei erklärte er auch immer wieder sehr anschaulich die biomechanischen Zusammenhänge den vielen Zuschauern auf den Tribühnen!

Ein Mann der uns die Augen öffnet für das, wo alle Anderen leider noch weg sehen..

Sehr interessant und lehrreich war weiterhin sein Vortrag „Der Weg zum losgelassenen Pferd“ am Samstag Abend in Diepersdorf. Seine umfassenden Ausführungen über die Anatomie und Biomechanik des Pferdes sorgte bei den Anwesenden für so manchen „Aha-Effekt“.                                                                                                                                                                      Mal nachdenklich, mal heiter verpackt, präsentierte er sein großes Fachwissen und seine Erfahrung in einem 3-stündigen Vortrag dem zahlreich erschienenen Publikum.

FortschritteAbschließend kann ich nur sagen – es war ein wirklich toller Kurs, die Emotionen, das Gelernte und Gesehene muss jetzt erstmal verarbeitet werden – unsere Festplatten waren nach diesem Wochenende definitv voll.

– Geschrieben von Silvia Assmann –

Schlammkruste abkratzen und (Grand Prix) reiten!

5. 30 Uhr Morgens aufstehen – oha. Das ist ein Student nicht gewohnt 😉 Aber was soll´s, schnell die müden Augen noch einmal gerieben und dann ging die „wilde“ Fahrt auch schon los.
Unser Ziel: Das knapp 250 km weit entfernte Tübingen in Baden-Württemberg.
Und was erwartete uns dort? Uta Gräf und Christoph Hess.
Unsere Hoffnung: Fein Reiten?!
Nach einigen Stunden Fahrzeit kamen wir an. Ein auf den ersten Blick etwas schäbiger Hof mit einer kleinen Reithalle samt Tribüne *zum Glück wir müssen nicht stehen*. Nach den Grußworten konnten wir schon die ersten Blicke auf die sympathischen Lehrgangsleiter erhaschen. Sofort ins Auge gefallen ist natürlich die blonde Mähne von Frau Gräf 😉 Und nun ging es also los. Das erste „Anschauungsobjekt“ war eine Ponyreiterin aus der „8-er Gruppe“ (Tolle Aktion in Baden-Württemberg: Jeder der auf einem Turnier in den Klassen E-S eine 8,0 oder besser erritten hat bekommt eine Reitstunde bei einem Prominenten Reitlehrer geschenkt – sowas brauchen wir in Bayern auch unbedingt!). Sie erhielt professionelle Tipps, immer mit viel Witz von Herrn Hess verpackt. Danach kam dann das erste große Highlight: Uta Gräf auf einem ihrer Pferde. Wer diese Frau schon einmal reiten hat sehen, weiß warum das ganze Publikum ein Strahlen auf dem Gesicht bekam: Tolles Dressurreiten ohne Zwang, ohne verbissenem Gesichtsausdruck – „einfach“ …. Das passende Wort dafür zu finden ist wirklich schwer: GELASSEN?! Sie zeigte das so spielerisch wirkende Aufnehmen und Nachgeben, Lektionen reiten und zwischendurch einen kleinen Plausch mit Christoph Hess.
Es folgte die Mittagspause: Dabei stürzten sich die Teilnehmer auf die Toiletten, auf die Trainerlizenzverlängerung oder auf Uta Gräf persönlich. Auch ich habe mir IHR Buch mit persönlicher Widmung unterschreiben lassen. Der entstandene Plausch war herzlich, offen, sympathisch und witzig – irgendwie so, wie man das von einer so hoch erfolgreichen Person nicht erwartet hätte.
Nach der Pause überraschte uns eine Pferd-Reiterin-Gespann mit gekonnten Lektionen. Die große Schimmelstute war nicht nur auf Grund ihres Aussehens eine Augenweide auch die geforderten Aufgaben erfüllte sie nahezu perfekt. Auch sie gehörte zu dem „8-er Team“. Der Lehrgang stand aber nicht nur ohne Grund unter dem Motto „Fein-Reiten“. Christoph Hess leitete die Reiterin gekonnt an „mal etwas gewagtes“ auszuprobieren. Er forderte sie auf alle 4 Kandaren-Zügel in die innere Hand zu nehmen; und nun folgte Lektion für Lektion: Zirkel, Volte, Schulterherein, Traversale, Galoppwechsel…. Das beeindruckende dabei: Die Lektionen waren noch einmal um ein vieles besser! Das nächste Mal wird es bestimmt die 9,0 auf einem Turnier geben 😉
Und wie heißt es so schön: Das Beste kommt zum Schluss! Definitiv! Wieder kam Uta Gräf auf einem Pferd in die Halle geritten. Bei diesem blieb uns allen aber die Spucke weg: Damon Hill! Ein wahnsinniger Hengst. Aber auch hier das selbst Spiel, wie bei dem noch jüngeren und „normaleren“ Pferd vorher: Aufnehmen und Nachgeben.

Der Bericht ist nun zwar etwas länger geworden, doch ich finde, einen solch tollen, gar atemberaubenden Tag darf man diesen Platz geben 🙂 Wer die Chance hat Uta Gräf, oder am besten dieses lustige Paar Gräf/Hess zu erleben: FAHRT HIN! Bei Sabine und mir war zwar am Ende des Tages der Tank leer, aber eines wussten wir: Heute haben wir jeden einzelnen Euro gut angelegt! Auch das „Ausprobieren“ der Tipps und Tricks zuhause hat gut funktioniert: Pferd und Reiter waren begeistert!

– Geschrieben von Bianca Assmann –

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